Im Zuge meiner Ausbildung und Tätigkeit als Sozialpädagogin durfte ich erfahren, wie bereichernd Yoga auch in diesem Kontext sein kann. Für mich als Person, die im sozialen Berufsfeld tätig ist einerseits und für meine KlientInnen andererseits. Im Yoga darf jeder Mensch so sein, wie er ist. Mit all unseren Erfahrungen und Besonderheiten haben wir schließlich doch gemeinsame Bedürfnisse: Wir wollen ein glückliches Leben führen, uns gesund und wohl in unserem Körper fühlen und unsere Potenziale entfalten dürfen. All dem gibt Yoga Raum! „Solange du atmen kannst, kannst du Yoga machen!“ Dieser Satz von Patthabi Jois steht für mich als Überschrift über dem Thema „Yoga und Sozialpädagogik“.

Yoga als holistische Form der Körperarbeit betrachtet Körper, Geist und Seele als eine Einheit. Mit anderen Worten: Tun wir unserem Körper etwas Gutes, so profitieren auch Geist und Seele davon. Yoga …

… erzeugt körperliches und psychisches Wohlbefinden,
schult die Wahrnehmung unserer Gedanken und Gefühle, wodurch sich u.a. die Beziehungs- und Kommunikationsfähigkeit verbessert,
regt positive Gedankenmuster an,
… verhilft zu mehr Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein.

Mit diesen Bausteinen kann ein aktives, gesundes und selbstbestimmtes Leben gelingen!

Yoga für Menschen in sozialen Berufen
Yoga ist das Annehmen des Lebens mit all seinen Facetten und allen Erfahrungen, die es uns bietet. Menschen, die in sozialen Berufen tätig sind, sind nicht nur im eigenen Leben mit den verschiedensten Herausforderungen konfrontiert, sondern erleben auch im Berufsalltag immer wieder Situationen, die körperlich und emotional sehr herausfordernd sind. Daher sind Psychohygiene und das Setzen von Grenzen unerlässlich, um auf lange Sicht den Beruf, der oft auch Leidenschaft ist, gesund und kompetent auszuüben.

Yoga kann hier eine unglaublich wertvolle Ressource sein: Yoga bietet Raum und Zeit zum Entspannen, Abschalten, Energien loswerden, Energie tanken, den eigenen Körper besser kennenzulernen, Grenzen auszuloten und ganz bei sich zu sein. Bei regelmäßiger Praxis lassen sich viele Qualitäten und Lernprozesse aus dem Yoga in den Alltag integrieren:

  • Das Denken, Fühlen und Handeln wird bewusster, Selbstrefelexion fällt leichter.
  • Das Ausdrücken von Befindlichkeiten wird einfacher und klarer, die Kommunikationsfähigkeit verbessert sich.
  • Die Zusammenarbeit im Team funktioniert durch genannte Faktoren besser.
  • Ruhe und Konzentration in herausfordernden Situationen zu bewahren fällt leichter.
  • Erhöhte körperliche Fitness und Gesundheit tragen dazu bei, insgesamt leistungsfähiger und ausgeglichener zu sein.

Nicht nur meine eigene Erfahrungen bestätigen diese Aussagen, auch diverse Studien und – viel wichtiger – die Rückmeldungen vieler KollegInnen und Personen, die ich im Rahmen meiner Ausbildungen und Unterrichtstätigkeit bekommen habe.

Bisher gab ich regelmäßig Kurse mit Fokus auf die Anforderungen in sozialen Berufen im Rahmen der Einführungs- und Begleitseminare des FSJ – Freiwilliges Soziales Jahr und im Rahmen der Gesundheitsförderung für MitarbeiterInnen von ProMente Graz. Mehr dazu finden Sie unter Yoga in sozialen Berufen.

Wenn auch Sie oder Ihr Arbeitgeber Interesse an einem Yogakurs/Yogaworkshop speziell für soziale Berufe haben, so freue ich mich über Ihre Anfrage.